Mario Herger

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Woche -23 - Die Inhalte meines Satiremagazins

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Titelblatt von Casemate (Französisches Comicmagazin)Meine Vorstellung eines Satiremagazin für Österreich ist von erfolgreichen Satire- und Comicmagazinen in den USA und Frankreich geprägt. Im Prinzip stelle ich mir Rappelkopf als Verschnitt von The Onion (USA), Funny Times (USA) und Casemate (FR) vor. Oder anders verglichen: als Verschnitt zwischen einer satirischen Version des österreichischen Nachrichtenmagazins profil mit einer Comiczeitschrift.

Für die Leser, die diese Zeitschriften nicht kennen, hier eine kleine Erklärung:

  • The Onion: Aufmachung als Nachrichtenmagazin mit sogenannten Faux News und Fake Kommentaren. Die Schlagzeilen selbst sind oft schon hervorragende Pointen. Die Auflage liegt bei 1 Million(!)
  • Funny Times: Mischung aus Cartoons und satirischen Texten zu Gesellschaft und Politik, Aufteilung ca. 50/50. Die Abonnentenzahl liegt bei 75.000.
  • Casemate: Comicmagazin, das sich in innovativer Weise Comics, Zeichnern und Szenaristen widmet

 Was bedeutet das für Rappelkopf im Konkreten? Mindestens 50% der Inhalte sollen Cartoons, Comicstrips und Comics gewidmet sein, die anderen 50% satirischen Texten in Form von Nachrichten, Kommentaren, Zeittafeln, Artikeln, Interviews, Aphorismen usw. Selbstverständlich verstehe ich unter Nachrichten für Rappelkopf mehr die sogenannten Faux News, also Nachrichten, die im Stil wie echte Nachrichtenbeiträge gestaltet sind und echte Fakten beinhalten, aber in wesentlichen Punkten zu übertreiben beginnen. Analog werden die Kommentare von vorgeschobenen Charakteren geschrieben und die Interviews und Zeittafeln halten sich nur begrenzt an öffentlich bekannte Fakten. Zu diesem Themenkomplex werde ich in einem späteren Blog noch genauer eingehen.Titelblatt der Funny Times (US Satiremagazin)

Alle Inhalte sollen satirisch bzw. humoristisch sein. So sehr ich gut gezeichnet Comics mit ernsten Themen mag, im Satiremagazin haben sie nichts verloren. Texte die nur granteln, sind fad, granteln kann jeder. Granteltexte bleiben draussen.

Auch wenn Rappelkopf mit dem Zusatz "Österreichs exquisites Satiremagazin" erscheint, heisst das nicht, dass nur österreichische Beiträger vertreten sein werden. Die Rappelkopf-Leser dürfen sich zu Recht gute und interessante Inhalte für ihr Geld erwarten. Es gibt sehr viele gute Autoren und Zeichner in Österreich, die mangels Veröffentlichung in breitenwirksamen Medien kaum bekannt sind. Und die sind bei Rappelkopf herzlich willkommen. Das wird mich aber nicht davon abhalten, Cartoons aus den USA und Comicstrips und Comics aus Frankreich ebenso Raum zu bieten. Und den gelegentlichen Piefke, als Aufreger in seinen abwertenden Beiträgen zu Österreich.

Ich habe in den vergangenen Monaten bereits eine umfangreiche Kontaktdatenbank mit heimischen und internationalen Autoren und Zeichnern angelegt, die ich rechtzeitig um Beiträgen bitte werde. Und einige Fixstarter habe ich auch schon im Kopf.

Was bedeutet das für Rappelkopf im Konkreten? Mindestens 50% der Inhalte sollen Cartoons, Comicstrips und Comics gewidmet sein, die anderen 50% satirischen Texten in Form von Nachrichten, Kommentaren, Zeittafeln, Artikeln, Interviews, Aphorismen usw. Selbstverständlich verstehe ich unter Nachrichten für Rappelkopf mehr die sogenannten Faux News, also Nachrichten, die im Stil wie echte Nachrichtenbeiträge gestaltet sind und echte Fakten beinhalten, aber in wesentlichen Punkten zu übertreiben beginnen. Analog werden die Kommentare von vorgeschobenen Charakteren geschrieben und die Interviews und Zeittafeln halten sich nur begrenzt an öffentlich bekannte Fakten. Zu diesem Themenkomplex werde ich in einem späteren Blog noch genauer eingehen.

Alle Inhalte sollen satirisch bzw. humoristisch sein. So sehr ich gut gezeichnet Comics mit ernsten Themen mag, im Satiremagazin haben sie nichts verloren. Texte die nur granteln, sind fad, granteln kann jeder. Granteltexte bleiben draussen.

Titelblatt von The Onion (US Satiremagazin)Auch wenn Rappelkopf mit dem Zusatz "Österreichs exquisites Satiremagazin" erscheint, heisst das nicht, dass nur österreichische Beiträger vertreten sein werden. Die Rappelkopf-Leser dürfen sich zu Recht gute und interessante Inhalte für ihr Geld erwarten. Es gibt sehr viele gute Autoren und Zeichner in Österreich, die mangels Veröffentlichung in breitenwirksamen Medien kaum bekannt sind. Und die sind bei Rappelkopf herzlich willkommen. Das wird mich aber nicht davon abhalten, Cartoons aus den USA und Comicstrips und Comics aus Frankreich ebenso Raum zu bieten. Und den gelegentlichen Piefke, als Aufreger in seinen abwertenden Beiträgen zu Österreich.

Gar nicht erwähnen will ich, weil eigentlich selbstverständlich, die Blattlinie: Rappelkopf nimmt satirisch alles auf die Schaufel. Alle Parteien, Religionen, Ideologien, Weltanschauungen. Politische Korrektheit ist für die Autoren und Zeichner gefundenes Fressen. Dummheit, Arroganz und Egoismus sind Lebenselixiere für die Humoristen.

Und das bringt mich zum Umfang der Zeitschrift: Geplant und gerechnet wird mit 64+4 Seiten. 64 Seiten plus 4 Seiten Umschlag. Das bietet Raum für viele Themen, Stile, sowie Autoren und Zeichner. Und da beginnt das Rechnen und warten die Untiefen des Finanzplans...
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Mai 2009 um 22:37  

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