Mario Herger

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Woche -10: Rappelkopf - der Comicstrip

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MikokotoDiese Woche wurde ein kleiner, aber wichtiger Meilenstein erreicht: das Cover für Rappelkopf ist fertig. Nach Abwägung mehrere Illustrationsvorschlägen entschieden wir uns, auf das Titelblatt die Figuren des eigens für Rappelkopf entwickelten Comicstrips zu setzen.

Die Bühne des Comicstrips ist - und was ist typischer für ein österreichisches Satiremagazin? - ein Kaffeehaus im Stile eines Café Sperls. Und weil ein Kaffeehaus ein öffentlicher Ort ist, eignet er sich vorzüglich, neben der Stammbesetzung immer wieder neue Personen auftreten zu lassen.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 06. August 2009 um 21:46
 

Woche -11: Der Emailblast

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EmailblastDie Firmenbuchnummer vom Handelsgericht Wien ist da, die Rappelkopf Media AG somit offiziell gegründet, und damit der Weg offen für die weiteren Aktivitäten. Anfang nächster Woche geht der erste umfangreichere Emailblast an Autoren und Zeichner raus. Zwar wurden im Vorfeld bereits eine Handvoll an Autoren und Zeichnern kontaktiert und Zusagen eingeholt, nun werden aber mehr als 300 Autoren und Zeichner aus dem deutschsprachigen Raum per direktem Email mit der Bitte um Beiträgen für die erste Ausgabe von Rappelkopf - Österreichs exquisites Satiremagazin eingeladen werden.

Ja Sie haben richtig gelesen: dreihundert Autoren und Zeichner. Bei der Sondernummer vom Juni 2008 selbst, konnten wir auf eine Liste von ca. 80-90 potentiellen Beiträgern zugreifen, im vergangenen Jahr schwoll diese Liste dank aufmerksamen Lesens anderer Zeitungen und Websites auf dreihundert an. Und das ist erst der Anfang. Viele zusätzliche Kontakte werden sich erst in den nächsten Wochen und Monaten ergeben, auch weil wir hoffentlich weiterempfohlen werden und weil wir in den einschlägigen Foren - dort wo Zeichner und Autoren herumlungern - posten werden.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 01. August 2009 um 22:33
 

Woche -12: Design und Corporate Identity

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The ChicagoanEleganz, eine jazzig-beschwingte Leichtigkeit und eine Klarheit der Linien. Freundlich dem Leser / der Leserin gegenüber, aber hart in der Sache. So soll der Auftritt des Satiremagazins Rappelkopf und des dahinterstehenden Unternehmens sein. Diese Woche fiel die Entscheidung für einen Designer, der das Layout für Rappelkopf gestalten wird. Und dieses Layoutdesign wird eine ganze Menge beeinflussen. Neben dem Zeitschriftenlayout selbst, müssen die damit verbundenen Websites neu gestaltet werden, sowie Briefpapier, Visitkarten, Anzeigentarifübersicht und alles was einem noch dazu einfällt.

In den letzten Tagen saßen wir über einer Menge an Layoutvorschlägen von verschiedenen Designern und versuchten zu verstehen, welches Design und welcher Designer am besten dem Charakter des geplanten Magazins entspricht. Das Layoutdesign spricht ja zum Leser. Daher müssen wir uns in unsere Leser hineinversetzen. Aufgrund der Inhalte erwarten wir eine Leserkreis, der zwischen 25 und 55 Jahren alt ist, sich mit Politik, Gesellschaft und Kultur kritisch auseinandersetzt und gerne lacht. Mit anderen Worten: die Frau Ministerialrätin mit Kabarettabonnement, der Herr Consultant mit Senatorflugstatus und “The Daily Show with Jon Stewart”-Aficionado.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 24. Juli 2009 um 23:39
 

Woche -13: Gesucht: Marketing über Soziale Medien

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Twitter Klassische Werbekampagne: "Tue Gutes und rede darüber."

Werbekampagne in Zeiten sozialer Medien: "Tue Gutes und lass andere darüber reden."

Was macht ein junger Kleinverlag, der kaum Geld hat, aber trotzdem Aufmerksamkeit braucht, damit die Österreicher die Verkaufszahlen seines einzigen Satiremagazins in die Höhe zu bringen? Abgesehen von einem guten Heftl, muss er hart arbeiten und sich was einfallen lassen. Die klassische Variante, Anzeigen in Zeitschriften zu schalten, Plakatkampagnen zu posten und Fernsehwerbung zu senden ist schlicht und ergreifend zu einfach (und teuer). Wenn ich eine Million Euro rauspulvern kann, dann muss man schon sehr patschert gewesen sein, wenn nicht auch der letzte Würschtelstandler und Einsiedler über Rappelkopf spricht.

Wir sind nicht mit Millionen gesegnet und somit zu einer gähnend langweiligen, klassischen Kampagne verdammt, sondern wir stehen vor einer Herausforderung, an der wir wachsen und lernen können. Glücklicherweise gibt es mit der Verbreitung und der Reifung des Internet neue Möglichkeiten, die es finanzschwachen aber innovativen Werbern erlaubt, "Buzz" aufzubauen. Nämlich durch eine oft verpönte Methode einer Mund-zu-Mund-Kampagne, die heute neudeutsch "Social Media Marketing" heißt.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Juli 2009 um 04:33
 

Woche -13 1/2: Die Covers der ersten Hefte

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Pilote - 69 Année érotiqueDas bürokratische und organisatorische Dickicht lässt nur zu rasch übersehen, dass man sich so ein Satiremagazin eigentlich wegen etwas anderem antut: künstlerisch kreativ zu sein und mit Gleichgesinnten zu verkehren (im rein beruflichen Sinne). Ein wichtiger Teil meiner Kommunikation in den letzten Tagen und Wochen (und natürlich den kommenden) fand mit Autoren und Zeichnern statt.

Insofern wird es die potentiellen Leser interessieren, das für die ersten drei Ausgaben bereits die Zeichner für das Cover und das Feature ausgewählt sind. Für Heft #1 (Erscheinungsdatum 15. Oktober 2009) wird Klaudia Wanner nicht nur das erste Cover zeichnen, sondern von Mr. Comic Harald Havas interviewt werden. Neben den zwei Seiten Interview wird Klaudia, die unter anderem für ihren Titania-Comicstrip und Jackie's Welt in der Zeitschrift Maxima bekannt ist, auf weiteren vier Seiten Werke aus ihrem Schaffen vorstellen, und die Leser über ihre Schulter schauen lassen. Und ohne zuviel verraten zu wollen: Klaudia ist auch dabei, für Rappelkopf einen Comicstrip zu entwickeln.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. Juli 2009 um 21:27
 



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