Der Notariatsakt für die Gründung der Rappelkopf Media AG ist vorbei, aber wo logieren wir vornehm? Und wichtiger: wo wollen wir die Millionengewinne parken? Auf den Jersey Islands, der Karibik oder Ischl? Bei Madoff, Meinl und Medici?Bevor der Notar die Dokumente beim Handelsgericht einreichen kann, mussten wir ein Bankkonto eröffnen, auf dem die Aktionäre ihre Anteilsbeträge einzahlen konnten. Eine Recherche auf den Websites trennt rasch die Spreu vom Weizen, was Firmenkonten betrifft. Leider meinen viele namhafte Banken, dass sie ausser schmissigen Werbeslogans keine weiteren Informationen zu den Konditionen und inkludierten Services auf eine Website reinstellen müssen. Nur zwei von sechs per Internet durchforsteten Banken hatten schnell und leicht auffindbar Details verfügbar, die einem unbedarften Neugründer einen guten Überblick gaben. Nachdem wir Hypo NÖ, Erste Bank, Raiffeisen und Easybank wegen unzulänglicher Information, überbordendem Marketingblabla oder schlicht Unbedienbarkeit der Website schnell den Laufpass gaben, blieben BAWAG und Bank Austria übrig. Beide hatten ausreichend Details zu Firmenkonten online, wobei speziell die Bank Austria als vorbildlich zu sehen ist. Letztere bot nicht nur die obligaten Übersichtstabellen mit allen Konditionen und Preisen an, sondern führte mittels 8 Fragen den Besucher zu den relevantesten Funktionen des Firmenkontos.









So mancher unserer Gründer sah sich schon beim höchstpersönlichen Zeitungsaustragen ("Die Rappelkopf-Fitnessmethode") und damit beim Schlankwerden, selbstverständlich aber führen die Verteilung der Hefte an Trafiken, Kioske, Bahnhöfe, Flughäfen und Buchhandlungen Servicedienstleister aus. In Österreich sind das unter anderem
Die Rappelkopf Media AG hat das Licht der Welt erblickt. Der Notariatsakt mit Festlegung der Satzung, der Unterschriftenleistung durch die Gründer, der Wahl des Aufsichtsrates und der Vorstände fand heute dem 29. Juni 2009 im 4. Bezirk in Wien statt. Viele Dokumente, viele Unterschriften, konzentrierte Arbeit aber auch viel Gelächter. Nach der Eintragung beim Handelsgericht in den nächsten Tagen haben sich die schlaflosen Nächte, Emailkonversationen zwischen den Gründern und Erkundungen bei Institutionen und Experten ausgezahlt und sind die formalen Schritte getätigt, die es ermöglichen, ab Herbst diesen Jahres Österreich endlich ein Satiremagazin zu geben.
Wenn Zeitungen nur von den Verkaufserlösen leben müssten, dann gäb's fast keine Zeitung in Österreich. Oder nur welche, für die pro Exemplar 20 Euro gezahlt werden müssen. Wie wichtig deshalb Anzeigen sind zeigen all die Gratiszeitungen, die sich rein aus Werbung finanzieren können. Es wird nicht überraschen, dass auch das Überleben und Gedeihen des
"Nach dem Geldauftreiben ist vor dem Geldauftreiben".
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