Mario Herger

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Woche -14: Auf Büro- und Bankensuche

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Virtual OfficeDer Notariatsakt für die Gründung der Rappelkopf Media AG ist vorbei, aber wo logieren wir vornehm? Und wichtiger: wo wollen wir die Millionengewinne parken? Auf den Jersey Islands, der Karibik oder Ischl? Bei Madoff, Meinl und Medici?

Bevor der Notar die Dokumente beim Handelsgericht einreichen kann, mussten wir ein Bankkonto eröffnen, auf dem die Aktionäre ihre Anteilsbeträge einzahlen konnten. Eine Recherche auf den Websites trennt rasch die Spreu vom Weizen, was Firmenkonten betrifft. Leider meinen viele namhafte Banken, dass sie ausser schmissigen Werbeslogans keine weiteren Informationen zu den Konditionen und inkludierten Services auf eine Website reinstellen müssen. Nur zwei von sechs per Internet durchforsteten Banken hatten schnell und leicht auffindbar Details verfügbar, die einem unbedarften Neugründer einen guten Überblick gaben. Nachdem wir Hypo NÖ, Erste Bank, Raiffeisen und Easybank wegen unzulänglicher Information, überbordendem Marketingblabla oder schlicht Unbedienbarkeit der Website schnell den Laufpass gaben, blieben BAWAG und Bank Austria übrig. Beide hatten ausreichend Details zu Firmenkonten online, wobei speziell die Bank Austria als vorbildlich zu sehen ist. Letztere bot nicht nur die obligaten Übersichtstabellen mit allen Konditionen und Preisen an, sondern führte mittels 8 Fragen den Besucher zu den relevantesten Funktionen des Firmenkontos.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. Juli 2009 um 23:23
 

Woche -14 1/2: Wie funktioniert der Zeitschriftenvertrieb?

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TrafikSo mancher unserer Gründer sah sich schon beim höchstpersönlichen Zeitungsaustragen ("Die Rappelkopf-Fitnessmethode") und damit beim Schlankwerden, selbstverständlich aber führen die Verteilung der Hefte an Trafiken, Kioske, Bahnhöfe, Flughäfen und Buchhandlungen Servicedienstleister aus. In Österreich sind das unter anderem Morawa und der Pressegroßvertrieb Salzburg. Während diese beiden flächendeckend beliefern, gibt es kleinere Vertriebsorganisationen wie Medien für Med, die sich auf die Belieferung von Wartezimmern und ähnlichem mit Zeitschriften spezialisiert haben.

Wir Vorstände der Rappelkopf Media AG in Gründung, Petra und ich, waren zu einem Informationsgespräch mit Herrn Smole von der Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H. und Frau Henriquez von der Lesezirkel Ges.m.b.H. eingeladen. Herr Smole erklärte uns dabei im Detail den Prozess, die Dienstleistung und die Kosten der Auslieferung von Zeitschriften an die sogenannten "Point of Sales" (POS), die Verkaufsstellen.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 02. Juli 2009 um 06:31
 

Woche -15: Rappelkopf Gründungsversammlung

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Titania - (C) Klaudia WannerDie Rappelkopf Media AG hat das Licht der Welt erblickt. Der Notariatsakt mit Festlegung der Satzung, der Unterschriftenleistung durch die Gründer, der Wahl des Aufsichtsrates und der Vorstände fand heute dem 29. Juni 2009 im 4. Bezirk in Wien statt. Viele Dokumente, viele Unterschriften, konzentrierte Arbeit aber auch viel Gelächter. Nach der Eintragung beim Handelsgericht in den nächsten Tagen haben sich die schlaflosen Nächte, Emailkonversationen zwischen den Gründern und Erkundungen bei Institutionen und Experten ausgezahlt und sind die formalen Schritte getätigt, die es ermöglichen, ab Herbst diesen Jahres Österreich endlich ein Satiremagazin zu geben.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. Juni 2009 um 21:46
 

Woche -16: Anzeigenakquise

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GastonWenn Zeitungen nur von den Verkaufserlösen leben müssten, dann gäb's fast keine Zeitung in Österreich. Oder nur welche, für die pro Exemplar 20 Euro gezahlt werden müssen. Wie wichtig deshalb Anzeigen sind zeigen all die Gratiszeitungen, die sich rein aus Werbung finanzieren können. Es wird nicht überraschen, dass auch das Überleben und Gedeihen des Satiremagazins Rappelkopf von Werbung abhängen wird. Bezahlte Anzeigen müssen rein, auch wenn die Leser darüber jammern werden.

Wie aber kommt man zu Anzeigen? Das ist wirklich ein Knochenjob und muss gut vorbereitet werden. Je mehr man über die eigene Leserschaft weiss, desto leichter wird es, die richtigen Werbekunden zu finden und zu überzeugen, dass sie darin nicht nur werben sollen, sondern müssen und dafür gut und gerne den festgesetzten Tarif bezahlen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 24. Juni 2009 um 23:00
 

Woche -17: Jungunternehmerförderungen & Kredite

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Jungunternehmer"Nach dem Geldauftreiben ist vor dem Geldauftreiben".

Wenn ich was im Silicon Valley mit all den Angel Investoren und Venture Kapitalisten um mich herum gelernt habe, dann dass nach einer erfolgreichen VentureCapital-Runde sofort die nächste zu planen ist.

In zwei Wochen, wenn die Aktiengesellschaft für die Herausgabe des Satiremagazins Rappelkopf offiziell gegründet sein wird, geht es nicht nur mit Volldampf an die Arbeit, was die Produktion der ersten Ausgabe des Rappelkopf-Magazins selbst betrifft, sondern auch die Frage nach weiteren Finanzierungsquellen. Das mache ich nicht, weil ich etwa an der Profitabilität des Unternehmens zweifle, sondern weil ich möglichst rasch vorgegebene Kennzahlen (im Englischen als KPIs = Key Performance Indicators bekannt) erreichen will. Dazu muss ein gewisser Aufwand getrieben werden.

 



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