Woche -18: Gründungsschritte zur AG
Freitag, 12. Juni 2009 um 20:08
Mario Herger
Ganz habe ich mich noch nicht von den vielen Eindrücken und Gesprächen der vergangenen Tage in Wien erholt, aber die wichtigsten Vorbereitungen zum Start des Satiremagazins Rappelkopf sind getroffen. Am 29.6.2009 wird die Rappelkopf Media AG gegründet werden, mit Notar und Gründerversammlung, die dann den Aufsichtsrat wählt und dieser den Vorstand bestimmt.
Insgesamt gibt es fünf Beteiligte, die mit mehr oder weniger grossen Summen investiert sind. Drei davon sind erfahrene Investoren, eine Person ist seit Jahren einzelunternehmerisch im Humorfach tätig und dann ich, der als Unternehmer zum ersten Mal auftritt. Die genauen Namen, die in eingeweihten Kreisen sicherlich auf einiges Interesse stoßen werden, will ich erst nach der Gründung bekanntgeben.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. Juni 2009 um 20:40
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Woche -19 1/2: Wiener Plaudereien
Donnerstag, 04. Juni 2009 um 21:55
Mario Herger
 Heute habe ich die ersten direkten Gespräche mit mehreren Personen geführt, die für den Start der Satirezeitschrift Rappelkopf wichtig sind. Und diese Plaudereien in Wiener Kaffehäusern waren wirklich ermutigend, ich fand wirkliches Interesse und positive Zustimmung vor. Das Wichtigste vorweg: die Finanzierung steht in groben Zügen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass die erste Ausgabe am 15. Oktober 2009 erscheint, sehr hoch geworden. Zuerst mal gab's ein sehr langes Gespräch mit zwei äußerst pfiffigen Investoren, in dem nicht nur der Finanzplan ins kleinste Detail diskutiert wurde, sondern auch die Inhalte und die Qualität des künftigen satirischen Leitblattes durchgenommen wurden. Was mir wichtig war: dass ein Investor nicht nur investiert und sich zurückhält, sondern danach giert, das Produkt auch wirklich selber zu konsumieren. Dass er wirkliches Interesse an der Produktqualität und am Bestand des Verlages hat, und deshalb bei Geschäftskontakten immer wieder auch Rappelkopf im Hinterkopf hat und Gelegenheiten erkennt und fördert. Auch wenn klarerweise nicht alle Ideen, potentielle Kooperationen oder Geschäftsbeziehungen realisiert werden, einfach die Tatsache, dass permanent Fäden zur Verknüpfung aufgenommen und angeboten werden, kann nur ein Vorteil für den Erfolg des Magazins werden.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Juni 2009 um 22:08
Woche -20: Was kommt in die Zeitschrift rein?
Sonntag, 31. Mai 2009 um 09:39
Mario Herger
 Die ersten Plaudereien mit Leuten mit echtem Interesse an der österreichischen Satirezeitschrift haben mir gezeigt, dass sich diese nicht nur darauf freuen, sondern auch relativ konkrete Wünsche und Vorstellungen bezüglich der Qualität und der Inhalte haben. Das finde ich spannend. Nicht nur kriege ich eine Rückmeldung die sagt "Eine Satirezeitschrift wäre leiwand", sondern "Eine Satirezeitschrift wäre leiwand und ich weiß auch, wie sie sein sollte." Was besseres kann einem spinnerten Satirezeitschriftjungunternehmer nicht passieren. Ich muss nicht erst lang und breit erklären, was das ist, sondern lasse es mir erklären. Und da sehe ich ganz klare Gemeinsamkeiten im Strom der Plaudereien. Und dieselben Personen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die ersten leidenschaftlichen Leser des Magazins. Deshalb möchte ich ein bisserl über die von mir geplanten Inhalte für Rappelkopf.at sprechen - und damit die Vorfreude anheizen. In meinen Vorbereitungsarbeiten habe ich eine ganze Palette an nach wie vor erscheinenden und verblichenen Satirezeitschriften und Comicmagazinen abonniert oder beispielsweise über ebay ersteigert. Diese Fülle an Magazinen aus USA, Frankreich, England, Deutschland, Schweiz und Österreich geben einen ganz guten Überblick über Inhalte und Gestaltungselemente, und somit Ideen, was mir gefällt und meinen Lesern gefallen könnte.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 31. Mai 2009 um 10:23
Woche -21: Was brauche ich für den Betrieb?
Donnerstag, 28. Mai 2009 um 00:10
Mario Herger
 Nachdem einige Gespräche zur Kapitalaufbringung nächste Woche in Wien stattfinden werden, sorgt mich die (zugegebenermaßen wirklich fade aber notwendige) Frage nach den Betriebsmitteln. Ein Verlag braucht ja keine Maschinen und Fertigungshallen mehr (nicht so wie früher, als so manche Verlage sogar die Verwaltung von Forsten innehatten, um ihr eigenes Papier herstellen zu können). Was ich für den Verlag brauche sind Büroräumlichkeiten, Lager, Computer und Software. Klar wäre mir ein Büro in einem repräsentativen Bürogebäude mit Blick auf Stephansdom möglichst in der Innenstadt am liebsten, aber für den bescheidenen Anfang reichen Büroräumlichkeiten in Wien, die dem Zweck eines Verlages dienen. Besprechungszimmerchen, Büro mit entsprechender Infrastruktur - dabei denke ich vor allem an Breitbandinternet - und ein Raum, in dem sowohl Dokumente, Exemplare der vergangenen Ausgaben, sonstige Verkaufsartikel und auch eine Art Mini-Zeitschriftensammlung von internationalen Satire- und Comicmagazinen gelagert werden können. Ok, ein günstiges Büro zu finden wird nicht das Problem werden.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Mai 2009 um 00:17
Woche -21 1/2: Woher nehmen wenn nicht stehlen?
Donnerstag, 21. Mai 2009 um 22:50
Mario Herger
 Der Finanzplan für Rappelkopf zeigt einen Kapitalbedarf von €40.000 bis €60.000. Woher kriegt man das? Die riskanteste Variante ist ein … Banküberfall! Kommt klarerweise nicht in Betracht, bei der Finanzkrise ist es nämlich schwer eine Bank zu finden, die soviel Geld noch hat. Und eine Bank zu gründen und durch Investmentgesellschaften zu finanzieren, wurde auch einem Julius Meinl V. schmerzlich bewusst, dass das keine nachhaltige Strategie war. Es gibt ein paar realistischere Methoden. Zuerst mal wird der Gründer (ich) €10.000 bis €15.000 betragen, ganz davon abhängig, wie gut mein Verhandlungsgeschick meiner besseren Hälfte gegenüber ist, die uns schon zerlumpt bettelnd auf der Strasse sieht. Gut wäre es dabei, 50% des Kapitalbedarfes als Eigenkapital aufzutreiben, sprich in Form von Einlagen durch die drei Fs ("Friends, Family and Fools") oder eines oder mehrerer Partner oder Investoren. Insgesamt also nochmals einen Betrag in der Höhe von €10.000 bis €15.000. Das ergäbe ein Stammkapital zwischen €20.000 und €30.000.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 21. Mai 2009 um 23:12
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