Mario Herger

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Woche -22: Rechnet sich das eigentlich?

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Cashflow als GraphInhalte gibt's, Leser gäb's auch und einen Trottel, der sich das antun will. Mich. Bevor ich aber loslege, will ich wissen: rechnet sich das eigentlich? Wäre eine Satirezeitschrift profitabel genug, sodass sie vom Finanzamt nicht als Liebhaberei eingestuft werden würde?

Um diese Frage zu beantworten, erstellt man sich ja einen Finanzplan. Was habe ich an zu erwartenden Ausgaben, was an Einnahmen und wie verteilt sich das auf die kommenden Monate und Jahre? Dazu habe ich mal die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen festgelegt. Wie oft erscheint das Heft, wieviele Seiten hat es, mit welchen Verkaufszahlen über die Monate rechne ich?

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 19. Mai 2009 um 00:11
 

Woche -22 1/2: Will überhaupt jemand ein Satiremagazin?

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Satiremagazin schön und gut, aber gibt es überhaupt einen Markt dafür in Österreich? Daran will ich nicht nur glauben, sondern auch mit Zahlen untermauern. Wie macht man das aber, wenn es in Österreich momentan kein Satiremagazin und damit entsprechende Daten gibt? Man schaut beispielsweise ins benachbarte Ausland, konkret nach Deutschland und der Schweiz.

In Deutschland gibt es mit den Satiremagazinen Titanic und Eulenspiegel zwei bundesweit monatlich erscheinende Satiremagazine. Ein drittes - Pardon! - hat Anfang 2007 wieder mal sein Erscheinen eingestellt. In der Schweiz gibt es mit dem 134 Jahre alten Nebelspalter das zugleich älteste noch erscheinende Satiremagazin der Welt. Zu allen drei im deutschen Sprachraum erscheinenden Satiremagazinen fand ich durch einfache Recherche im Internet die Verkaufszahlen. Hier die Zahlen, die ich zugleich auf die deutschsprachige Bevölkerung der Länder heruntergebrochen habe.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 15. Mai 2009 um 00:05
 

Woche -23 - Die Inhalte meines Satiremagazins

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Titelblatt von Casemate (Französisches Comicmagazin)Meine Vorstellung eines Satiremagazin für Österreich ist von erfolgreichen Satire- und Comicmagazinen in den USA und Frankreich geprägt. Im Prinzip stelle ich mir Rappelkopf als Verschnitt von The Onion (USA), Funny Times (USA) und Casemate (FR) vor. Oder anders verglichen: als Verschnitt zwischen einer satirischen Version des österreichischen Nachrichtenmagazins profil mit einer Comiczeitschrift.

Für die Leser, die diese Zeitschriften nicht kennen, hier eine kleine Erklärung:

  • The Onion: Aufmachung als Nachrichtenmagazin mit sogenannten Faux News und Fake Kommentaren. Die Schlagzeilen selbst sind oft schon hervorragende Pointen. Die Auflage liegt bei 1 Million(!)
  • Funny Times: Mischung aus Cartoons und satirischen Texten zu Gesellschaft und Politik, Aufteilung ca. 50/50. Die Abonnentenzahl liegt bei 75.000.
  • Casemate: Comicmagazin, das sich in innovativer Weise Comics, Zeichnern und Szenaristen widmet
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Mai 2009 um 22:37
 

Woche -24: Ich gründe einen Verlag

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Titelblatt der Pilotnummer von Rappelkopf zur EURO 08Heute habe ich es getan: nach Monaten des Herumrechnens, Überlegens und Vorbereitens habe ich diesen Morgen den Anstoss gegeben, einen Verlag zu gründen. Einen Verlag um eine Satirezeitschrift für Österreich herauszugeben. In den folgenden 24 Wochen werde ich eine ganze Reihe an Herausforderungen in Angriff nehmen müssen, um am angepeilten Startdatum 15. Oktober 2009 die erste gedruckte Ausgabe des regelmässig erscheinenden Satiremagazins Rappelkopf herauszugeben. Dieser Blog soll mir ein Ventil sein, Gedanken, Frust und hoffentliche viele Erfolge zu formulieren und kontrolliert auszulassen. Wenn der Blog anderen in einer ähnlichen Situation Hilfe und Rat geben wird, dann ist das nur willkommen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Mai 2009 um 22:36
 

Wenn SAP ein Elektroauto bauen würde...

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Der ehemalige SAP-Vorstand Shai Agassi verließ SAP vor einiger Zeit, um mit einem Startup "Better Place" revolutionäre Konzepte für Elektroautos einzuführen. Nun meinen etliche SAP-Kollegen scherzhalber, SAP hätte doch sicherlich das Knowhow um Elektroautos zu bauen.

Wenn SAP ein Elektroauto bauen würde, dann würde das so aussehen:

  • Du musst mindestens 5 Autos in Lizenz kaufen
  • Du brauchst mindestens 1/2 Jahr, um Deine Strasse, Garage und Parkplatz an SAP ECar anzupassen
  • Dafür kannst Du es auf Fahrradreifen, Eisenbahnfelgen und Hula-Hoopreifen laufen lassen
  • Die Türgriffe sind am Unterboden montiert
  • Das Lenkrad klickt 20 Mal, wenn man es einmal dreht, weil alle 4 Reifen Rückmeldung geben, inklusive Reservereifen
  • Du kannst Dir jederzeit die gesamte bisher gefahrene Strecke anzeigen lassen, die vor Dir gerade zu fahrende aber wegen fehlender Berechtigungen nicht sehen
  • Der Werkstättenvertrag wird 17% auf 22% angehoben, obwohl einfache Reparaturen 2 Wochen dauern, dafür aber 24/7 verfügbar ist
  • Der Fahrersitz hat 250 Schalter, um ihn an Dich anzupassen, aber wegen eines in Bugs der erst in SP7 kommt und für den es noch kein Releasedate gibt, bleibt die Rücklehne ganz nach vorne geklappt
  • Der Tacho ist konfigurierbar auf km/h, m/h, Schritte pro Sekunde, Flügelschläge pro Millisekunde und WARP
  • Der Austausch der Elektrobatterie geht nur mit Hilfe von externen Beratern, die aber für die nächsten 12 Monate voll ausgebucht sind. Als Workaround gibt es ein 10 km langes Stromkabel
  • Der Motor ist ausgelegt für einen Jumbo und hat nur zwei Einstellungen: Aus und Vollgas
  • Die Bremse reagiert nach 7 Sekunden, weil zuerst die richtigen Berechtigungen überprüft werden müssen
  • Dafür kannst Du aber grenzenlos Passagiere skalieren, wenn Du mehrere Autos clusterst
  • Die Geschwindigkeit wird als ABAP-Report angezeigt
  • Die Bedienungsanleitung kommt als Powerpoint
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 30. April 2009 um 16:49
 



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