Palo Alto’sche Holiday Party
Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 18:25
Mario Herger
Hier auch ein kleiner Bericht, wie's woanders so zugeht. Bei uns hiess das ganz klar "Holiday Party", weil eben die Diversität doch sehr gross ist; neben den Japsen, Chineserer, Indianern auch ein paar Piefkes und Ösis (so wie meinereiner) und sonstige Herkünfter aus weniger wilden Gegenden. Stattfand das Ganze in Sankt Franziskus in einem Schuppen namens "Galleria", einer gepimpten Lagerhalle auf 4 Etagen. Unten Parkett mit Bühne, und dann 3 Stockwerke Gallerien im besten Wildwest-Saloonstyle, die das Lustwandeln und Hinunter- und Hinaufblicken erleichterten.
Warum quietscht meine Vorderradbremse?
Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 18:24
Mario Herger
Mein Ohr is beleidigt! Habe ich mir doch eben erst für Fünfhundert Dollar einen Zweiradboliden mit allem Pipapo, wie zwei runden Rädern, Chopperlenker, Büffelledersattel und totgefahrenen Eichhörnchen zwischen den Y-Lamellenreifen selber ganz allein von meinem vom Munde abgesparten, kargen Verdienst gegönnt, da ist mein meine Freude schon wieder teils getrübt, wie übrigens mein Blick.
Ja, die Vorderradbremse meines Fahrradls quiekt, wie ein Hamster mit Dünnpfiff.
Kochende Liebe
Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 18:23
Mario Herger
„Liebe ist, wenn sie kocht, er malt und beide raten was es sein soll“, behauptet ein alter Witz.
Als Natasha und ich uns kennen lernten, waren wir völlig gesunde Menschen im besten Alter, um Körpersäfte auszutauschen. Romantisch veranlagt, suchten wir die nettesten Restaurants in der Umgebung heim und futterten uns durch die internationale Küche. Das allerdings mit Vorsicht, denn nicht alles, was nach Essen aussieht, ist für sensible Magennerven geeignet. Der russische Magen Natashas und mein österreichischer waren auf gewisse Zutaten eingestellt, wie ein Süchtiger etwa auf Schokolade, Heroin oder die Lindenstrasse geeicht ist.
Indische Gewürze etwa waren für uns beide tödlich. Schon der Anblick der scharfen Speisen ließ uns Feuer speien. Mexikanische Bohnengerichte wirkten sich verheerend auf die Luftverschmutzung aus, und indisch und mexikanisch zusammen war - von uns genossen – eine hochexplosive Mischung.
101 weihnachtliche Babyrezepte
Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 18:22
Mario Herger
Zu den Spezialitäten jedes weihnachtlich gedeckten Tisches gehört ein festlich zubereitetes Baby. Für ein Weihnachtsmahl von 4 Personen nehme man 3 bis 4 Kilogramm sauber gewaschenes und entwindeltes Baby. Für den Verzehr eignen sich am besten frische Babys, die nicht älter als 2 bis 4 Wochen sind. Bei der Auswahl ist auf die Beschaffenheit der Haut zu achten, sie sollte noch die sämige Zartheit des frisch geschlüpften Kindes haben. Erfahrene Köche lagern die Babys von der Geburt bis zur Zubereitung nur in weichste Felle gehüllt, um die spezielle Konsistenz der Haut zu erhalten. Tipp: ein Apfel in das Mäulchen gesteckt verringert den Lärmpegel.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Oktober 2008 um 23:11
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