Mario Herger

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Paper or electrons? The Dilemma of a Book- and iPad-lover

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Book or iPadNow that I got my iPad and started to read books on it, a dilemma has become more and more painful. Should I buy the paper book or just the electronic version? This from a guy who loves his iPhone and has used other PDAs for years. And also from someone who prides himself in having a huge library that's occupying more space in my house than I'd like to admit. Browsing through the shelves and touching the books is physical pleasure, that every book-lover will agree with. But reading the first couple of sample pages of the current  (and highly recommendable) top sellers "Packing for Mars" and "Drive" on the iPad felt just so natural, that I don't know what I should do: buy the book in a book store or just download it?

It's not about money. I don't care, if a good book costs US$12.99 (electronic) or US$25.99 (hardcover). If I want to read it, I buy it.

 

Strache, Gusenbauer & Co: falsche Facebook-Profile

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Alexander van der BellenVor etwas mehr als 2 Jahren war ich Gusenbauer. Ich war auch Schüssel, van der Bellen, Haider, Dichand und Strache. Und noch ein paar andere Grössen und Kleinen der österreichischen politischen Welt. Keine Sorge, es handelte sich um keinen Anfall von plastischer Serienchirurgie, der ich mich unterwarf, ich hatte einfach verschiedene Facebook-Profile unter diesen Namen angelegt. Und tat so als ob. Und lernte dabei eine Menge, über den impersonierte Politiker und seine/ihre „Freunde“.

Suchen musste ich nicht, man fand „mich“, bzw. meine alter ego. Und befreundete mich. Und schickte mir Einladungen. Und Nachrichten. Und hin und wieder die Frage „Ist er/sie das wirklich?“

Einige Regeln, wie ich die Person virtuell verkörperte, gab es von Anfang an, andere kamen im Laufe der Zeit dazu. Beispielsweise wurden alle Freundschaftsanfragen angenommen, jeder ein potentieller Wähler. Einladungen zu Events konnte ich aus verständliche Gründen nur ignorieren. Petitionen – je nach Kausa. Aber sonst keine persönlichen Mails an irgendjemand, dafür aber regelmässige Statusupdates.

Alexander van der Bellen ist schon zwei Wochen ohne Zigaretten und geht am Zahnfleisch. Ich kann Mannerschnitten schon nicht mehr sehen…
Last Updated on Thursday, 15 July 2010 03:59
 

Satiremagazinblog - Das 1. Jahr Rappelkopf

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RappelkopfEin Jahr ist es her, dass ich hier über den Start eines Satiremagazins zu bloggen begann. In fast 2 dutzend Blogs schrieb ich von der Idee, Business- und Finanzplan, Marktanalyse, Kapitalaufstellung, Unternehmensgründung, rechtliche Vorgehensweise, Magazingestaltung usw. vieles, was notwendig war um das Projekt auf die Beine zu stellen.

Nun ist das Jahr vorüber und die wichtigsten Lektionen, die ich als Jungvorstand eines Verlages und Chefredakteur eines Printmagazins gelernt habe, will ich hier teilen:
 

Warum wir uns über Terroristen lustig machen sollten

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Stop Stop, uns sind die Jungfrauen ausgegangen11. September, Schuhbomber, Unterhosenbomber, Times-Square-Wanna-bomber und afghanische Selbstmordattentäter, die sich selbst in die Luft sprengen, bevor sie einen Fuss aus dem Haus gesetzt haben. Glaubt man den Nachrichten, dann haben wir es nicht nur mit äusserst skrupellosen Menschen zu tun, sondern vor allem mit einem hochspezialisierten, klugen und durchorganisierten Personenkreis. Sieht man sich die einzelnen Fälle genauer an, dann kommt diese Argumentation schnell ins Wanken.

Das US-Magazin The Atlantic analysiert in seiner Ausgabe von Juli/August 2010 auf mehrere Anschlagsversuche und kommt zu der Schlussfolgerung, dass der grösste Anteil der Terroristen tollpatschige Idioten sind, die sich selbst mehr gefährden, als ihre Umgebung.

Jüngstes Beispiel ist der „Times Square Bomber“. Nicht nur explodierte die Bombe nicht (ein Wunder, bedenkt man dass der Wagen des Attentäters von oben bis unten mit Nitrodünger, Benzinkanister, Propangastanks und Feuerwerkskörpern bis unters Dach vollgestopft war), er vergass auch den Zündschlüssel für sein Fluchtauto und seine Wohnungsschlüssel im Bombenauto.
Last Updated on Monday, 28 June 2010 20:21
 

Strache beim Kaiser: wo Palfrader versagte

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Strache bei Kaiser Robert I.Kaiser Robert I., alias Robert Palfrader, hatte den FPÖ-Chef H.C. Strache zur Audienz. Und das war sehr gut - und das war doch sehr schlecht.

Zuerst zum Guten: Mit seiner Rolle als Kaiser Robert I. hat Palfrader gemeinsam mit seinem Obersthofmeister Seyffenstein (gespielt von Rudolf Roubinek) ein Forum geschaffen, Politiker und Prominente einzuladen und sich über sie mehr oder weniger stark lustig zu machen. Als Narr - diesmal in verkehrter Rolle als Kaiser – konfrontiert Palfrader die Gäste mit der zumeist nur wenig schmeichelhaften öffentlichen Meinung. Im Schlagabtausch gelingt es den Eingeladenen manchmal nur schlecht, manchmal aber ganz passabel auszusteigen.

Palfrader ist dabei immer im Vorteil: er muss die Gäste nicht aussprechen lassen, lenkt ab indem er mit seinem Sidekick Seyffenstein parliert, zeigt seine „kaiserliche Wurschtigkeit“ und das  „über den Dingen Stehen“. So behält der Narr die Überhand und befriedigt sein Publikum. Manchmal gelingt es selbst einem übel Kritisierten wie beispielsweise Peter Westenthaler gut auszusteigen, weil dieser mit Schlagfertigkeit und gutem Schmäh zu kontern vermochte.

Last Updated on Wednesday, 28 April 2010 17:50
 
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Kommentare

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